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Jung, dynamisch, erfolgreich und kompetent

Die Musikpädagogin Silke D’Inka leitet als Nachfolgerin von Michael Huck die Münstertäler Akkordeongruppe

 

 

MÜNSTERTAL. Zum 30-jährigen Bestehen gab es bei der Akkordeongruppe Münstertal auch einen Wechsel in der musikalischen Leitung. Als Nachfolgerin von Michael Huck hat die Musikpädagogin Silke D’Inka den Taktstock übernommen.

Als Michael Huck die musikalische Leitung der Akkordeongruppe nach 21 Jahren erfolgreicher Tätigkeit Mitte des Jahres abgab (die BZ berichtete), stand seine Nachfolgerin bereits fest: die 29-jährige Silke D’Inka. Die talentierte Dirigentin stammt aus Sulzburg und erhielt als 8-Jährige ihren ersten Akkordeonunterricht bei ihrem Heimatverein.

1994 kam sie zur Akkordeongruppe Münstertal und war bis zu ihrer Berufung als Dirigentin aktive Spielerin und Konzertmeisterin unter Michael Huck. Außerdem stellte sie sich als Ausbilderin zur Verfügung und leitet seit geraumer Zeit auch das Jugendorchester des Vereins.

Obwohl noch keine 30 Jahre alt, kann die neue Dirigentin bereits auf zahlreiche musikalische Erfolge zurückblicken, darunter als Solistin und Konzertmeisterin im Akkordeon-Landesjugendorchester Baden-Württemberg und im Seminarorchester des Hohner-Konservatoriums Trossingen, dem Bezirksorchester Breisgau und dem Dirigentenorchester Freudenstadt-Rottweil.

Auch in verschiedenen Ensembles kann Silke D’Inka eine Vielzahl von nationalen und internationalen Auftritten vorweisen, darunter im Gewandhaus Leipzig, im Kurhaus Baden-Baden und in der Liederhalle Stuttgart sowie bei Gala-Konzerten in Innsbruck, Brüssel, Russland, Australien und USA.

Ihrem 1999 in Müllheim abgelegten Abitur schloss sich das Studium am Hohner-Konservatorium Trossingen mit den Hauptfächern Klassisches Akkordeon, Dirigieren und Elementare Musikpädagogik an. 2003 folgte der Abschluss als staatlich anerkannte Musikpädagogin mit der Bestnote "Eins". Danach absolvierte Silke D’Inka die Solistenklasse Jazz-Musik und Arrangement und erhielt 2004 ein Dirigierstipendium bei Bundesdirigent Fritz Dobler in Trossingen. Seit 2003 ist sie Dirigentin des Handharmonika-Orchesters Lauterbach und leitete vier Jahre lang auch das Akkordeonorchester Tennenbronn, mit dem sie 2005 den Bezirksmeistertitel in der Höchststufe errang.

Als eine der wenigen gelang es der kompetenten Musikerin, sich den Titel des Bezirksmeisters sowohl als Solistin, Orchesterspielerin und Dirigentin zu erringen. Zusätzlich zu ihrem Beruf absolviert Silke D’Inka seit 2007 ein weiterbildendes Studium an der Universität Freiburg in den Fächern Musikwissenschaft und Psychologie.

Nachdem sie den Dirigentenstab bei der Akkordeongruppe Münstertal übernommen und sich bereits beim Herbstkonzert der Öffentlichkeit vorgestellt hat, hofft die Akkordeongruppe, mit Silke D’Inka auch weitere musikalische Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene erringen zu können.