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Debüt der neuen Dirigentin

Herbstkonzert der Akkordeongruppe Münstertal findet die ungeteilte Anerkennung der Zuhörer

Stellte sich beim Jubiläums-Herbstkonzert der Akkordeongruppe Münstertal als neue Chefdirigentin vor: Silke D'Inka, die an die musikalischen Erfolge ihres langjährigen Vorgängers Michael Huck anknüpfte. Foto: Gross

 

MÜNSTERTAL. Ihr 30-jähriges Bestehen nahm die Akkordeongruppe zum Anlass, ein Jubiläumskonzert zu veranstalten und hierzu auch den Männergesangverein Obermünstertal und die Schwarzwaldkapelle einzuladen, mit denen man unter dem gemeinsamen Dach des Kindergartens Spielweg die Proben abhält. Damit waren die Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend gegeben, der viel Anerkennung fand.

Herbstlich geschmückt war die Belchenhalle, als das Konzertorchester des Jubiläumsvereins auf der Bühne Platz nahm. Silke D’Inka gab ihr offizielles Debüt als neue Chefdirigentin, die dieses Amt von dem langjährigen Orchesterleiter Michael Huck übernommen hatte. Den Slawischen Tanz Nr. 8 von Antonin Dvorák hatte sie für diesen Auftritt eigens arrangiert.

Trudpert Beckert, der Vorsitzende der Akkordeongruppe, erfüllte es mit Stolz, dass sein Verein dieses Jubiläum feiern könne und hieß zum Jubiläumsabend auch den langjährigen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden Anton Brender willkommen. Mit der russischen Volksweise "Katjuscha" und dem Marsch "Turicum" gab die neue Dirigentin mit ihrem stark besetzten Orchester einen geglückten Einstand. Mit zum Gelingen des Abends trug auch der MGV Obermünstertal bei, der unter der Leitung von Werner Salm mit gern gehörten Chören zur Bereicherung des Programms beitrug. Die Sänger hatten verschiedene Wein- und Trinklieder im Gepäck und besangen auch "‘s Badisch Ländle" mit Anton Bernauer und Ludwig Wiesler als Solisten. Musikalische Jubiläumsglückwünsche überbrachte auch die Schwarzwaldkapelle Münstertal, die unter der Leitung von Denis Laile musizierte. Zu hören war zunächst die "La Péri – Fanfare" sowie die "Fourth Suite for Band" in drei Sätzen.
 
Die Eröffnung der 2. Konzerthälfte war wiederum der Akkordeongruppe vorbehalten, wobei Silke D‘Inka zunächst das Medley "Abba-Gold" zu Gehör bringen ließ, gefolgt von einer sentimentalen Ballade und dem Welthit "Eloise". Die Obertäler Sänger folgten mit bekannten Volksliedern, darunter auch "Münstertal – Heimatland" aus der Feder von Werner Salm. Das Programm beendete schwungvoll-perfekt die Schwarzwaldkapelle mit dem "Ungarischen Tanz Nr. 5", einer Polka aus dem Ballett Solitaire, und schloss ihren mit viel Beifall aufgenommenen Glückwunschbeitrag mit dem Stück "Irving Berlin Showstoppers". Das Gesamtprogramm des Konzertes wurde von den Zuhörern mit viel Applaus bedacht, wobei es die Akteure durchaus verdient gehabt hätten, dass alle Stühle in der Halle besetzt gewesen wären.

Brandfrische CD schon gleich nach Programmschluss
Eine besondere Ehre erfuhr an diesem Abend auch der Vorsitzende der Akkordeongruppe, Trudpert Beckert: ihm wurde auf musikalische und gesangliche Weise zum Geburtstag gratuliert, verbunden mit einem Präsent seines Vereins. Durch das Programm führte in bewährter Weise kurz, prägnant und humorvoll Manfred Ortlieb. Eine Zugabe der Akkordeongruppe mit ihrer jungen dynamischen Dirigenten Silke D’Inka beendete das offizielle Programm, wobei als besondere "Geburtstagsüberraschung" jeder Besucher schon nach Programmschluss eine im Rekordtempo von Gerold Wiesler, Lukas Keller und Jochen Riesterer produzierte brandfrische CD mit den gehörten Musik- und Gesangsbeiträgen mit nach Hause nehmen konnte.