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Mit flotten musikalischen Weisen in den Herbst

Akkordeongruppe Münstertal überzeugt bei ihrem Konzert in der Abt-Columban-Schule mit Rock, Pop und Tango.

Viel Anerkennung fand das Konzertorchester der Akkordeongruppe Münstertal unter der Leitung von Silke D’Inka, das zusammen mit dem Jugendorchester das Herbstkonzert in der Schulaula gestaltete. Foto: Eberhard Gross

 

MÜNSTERTAL. Ein imposantes Herbstkonzert, das die Zuhörer zufrieden stellte und ihrem Geschmack entsprach, bot die Akkordeongruppe bei ihrem Herbstkonzert in der herbstlich dekorierten Aula der Abt-Columban-Schule. Gestaltet wurde der Konzertabend vom Jugend- und Konzertorchester, die beide unter der Leitung von Silke D’Inka stehen.

Eröffnet wurde der Abend vom Jugendorchester, das nicht nur durch sein musikalisches Können beeindruckte, sondern auch durch die Anzahl der Mitwirkenden. Bereits mit dem Stück "Palladio" ließen die etwa zwei Dutzend Nachwuchsspielerinnen und -spieler aufhorchen. Wie Vereinsvorsitzender Trudpert Beckert erklärte, markiere das Herbstkonzert gewissermaßen den musikalischen Abschluss des Musikjahres 2010, das für den Verein außerordentlich erfolgreich gewesen sei. Manfred Ortlieb hatte es wiederum übernommen, die Zuhörer informativ durch das Programm zu führen.

Mit den Pop- und Rockklassikern "Killing me softly" und "Jump" stellten die jungen Akkordeonisten unter ihrer Ausbilderin und Dirigentin Silke D’Inka ihr musikalisches Können eindrucksvoll unter Beweis und konnten erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen.
Danach setzte sich das Konzertorchester in Szene, das ebenfalls von Silke D’Inka geleitet wird. Die etwa 30 Aktiven eröffneten ihren Part mit dem schmissigen Florentiner Marsch von Julius Fucik, dem die beiden Tangos "Bolero" und "Payadora" folgten.

Das Programm wurde fortgesetzt mit dem "Marsch in B", der sauber und präzise gespielt wurde. Auf hohem Niveau präsentiert wurde auch das Stück "Amigos para siempre" aus der Feder von Andrew Lloyd Webber, für Akkordeon arrangiert von Matthias Hennecke und als "Hochzeitsmarsch" eine nachträgliche Referenz zur kürzlichen Eheschließung der Dirigentin. Mit "The very Best of Les Humphries", einem Klassiker aus dem Repertoire der Akkordeonmusik, bearbeitet von Rudi Braun, stellte das Konzertorchester nochmals sein Können unter Beweis und beendete damit den Konzertabend. Für das Konzert gab es sehr viel Beifall, der mit zwei Zugaben beloht wurde.